Akzeptanz digitaler Bildschirme im Geschäft erreicht neuen Höchstwert, wie Studie zeigt

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Die Supermarktregalzeile wird leise zum digitalen Medien-Schlachtfeld – und die Käufer begrüßen diesen Wandel. Laut dem „2026 In-Store Shopper Perception Report“ von Grocery TV und dem unabhängigen Analysten Andrew Lipsman von Media, Ads + Commerce steigt die Toleranz der Verbraucher – und sogar die Begeisterung – für digitale Displays im Geschäft rapide an. Die Umfrage unter mehr als 1.000 Lebensmittelkäufern bewertete 15 verschiedene Display-Formate und Geschäftsbereiche; den Befragten wurden Vorher-Nachher-Bilder jedes Bereichs mit und ohne Bildschirm gezeigt.

Im Vergleich zur ersten Ausgabe von 2023 verzeichnete die aktuelle Studie allein bei der Akzeptanz von Bildschirmen im Kassenbereich einen Anstieg um 23 Prozentpunkte – mit Zuwächsen in allen gemessenen Hauptbereichen. Eingangsbereiche, Kassen, Feinkosttheken und Apotheken erwiesen sich als die am positivsten aufgenommenen Standorte. Das deutet darauf hin, dass Einzelhändler bei der Platzierung digitaler Displays erhebliche Flexibilität haben, ohne Kunden zu verprellen.

Die Daten unterstreichen den wachsenden Einfluss von Bildschirmen im Geschäft auf das Kaufverhalten. Fast zwei Drittel der Befragten (62 %) gaben an, ein Produkt sofort gekauft zu haben, nachdem sie es auf einem digitalen Display im Geschäft beworben gesehen hatten. Zudem sagten 86 % der Käufer, dass kontextuell relevante Werbung an Regalendstücken für ihr gesamtes Einkaufserlebnis wichtig ist – ein Zeichen, dass Relevanz ebenso zählt wie die Platzierung.

Für Marken und Einzelhändler gleichermaßen besonders aufschlussreich: 95 % der Lebensmittelkäufer treffen mindestens die Hälfte ihrer Kaufentscheidungen erst nach dem Betreten des Geschäfts. Diese Statistik unterstreicht das enorme Potenzial von In-Store-Retail-Media, die Aufmerksamkeit im entscheidenden Moment der Wahl zu gewinnen – wenn mobile und Online-Anzeigen ihre Vorarbeit bereits geleistet haben.

Lipsman bezeichnete den Moment als einen „lang erwarteten Wendepunkt“ für In-Store-Retail-Media und stellte fest, dass nationale und regionale Lebensmittelhändler digitale Bildschirmnetzwerke nun in großem Maßstab einführen und ausbauen. Die Mehrheit der digitalen Display-Platzierungen sei für das Kundenerlebnis entweder „risikofrei oder risikoarm“, so Lipsman, wobei Eingangsbereiche, Kassen, Feinkosttheken und Apotheken-Abholzonen in puncto Wirkung führend seien.

Während Lebensmittelhändler um den Aufbau eigener Retail-Media-Netzwerke wetteifern, liefert die Forschung eine klare Roadmap: Bildschirme dort platzieren, wo Käufer ohnehin verweilen, Anzeigen kontextuell relevant halten – und die Daten bestätigen lassen, was Verbraucher zunehmend sagen: Sie tolerieren die Bildschirme nicht nur, sie reagieren darauf.

Basierend auf Materialien von Digital Signage Today und anderen Branchenquellen