Drive-Thru-Displays und Tresenbildschirme definieren die QSR-Digitalmenüstrategie neu

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Schnellrestaurants überdenken die Rolle digitaler Menütafeln, da sich das Kundenverhalten auf Drive-Thru-Spuren, mobile Apps, Selbstbestellkioske und vordere Tresen verteilt. Zwei Entwicklungen — eine, die auf den nordamerikanischen Drive-Thru abzielt, und die andere, die aus dem asiatischen Teekettenboom hervorgeht — veranschaulichen, wie Betreiber über die traditionelle deckenmontierte Anzeige hinausgehen und zu zweckgebauten Bildschirmen übergehen, die auf spezifische Touchpoints zugeschnitten sind.

Palmer Digital Group hat das PDG 22OCBSM Order Confirmation Enclosure eingeführt, eine eigenständige Einheit für Drive-Thru-Spuren, die ein LG-Außendisplay mit hoher Helligkeit mit einem integrierten Lautsprecher, Mikrofon und einer Kamera kombiniert. Das System steht auf einem eigenen Fundament neben der primären Menütafel und ermöglicht es den Kunden, ihre Bestellungen in Echtzeit zu überprüfen, ohne dass Restaurants ihre bestehende digitale Menütafelinfrastruktur herausreißen müssen. Das Gehäuse besteht aus 14-Gauge-galvanisiertem Stahl mit einer pulverbeschichteten Oberfläche, und Strom- und Datenleitungen verlaufen durch Kabelkanalanschlüsse, um Erdarbeiten zu minimieren. Chuck Lewis, Präsident von Palmer Digital Group, stellte fest, dass viele Betreiber digitale Verbesserungen schrittweise einführen möchten, anstatt ihre gesamte Drive-Thru-Einrichtung zu überholen.

Der Zeitpunkt des Produkts ist bezeichnend. In Nordamerika machen Drive-Thru-Transaktionen bereits den Großteil des Umsatzes vieler QSR-Ketten aus, doch Innenmenütafeln spielen bei diesen Käufen fast keine Rolle. Außendisplays müssen mit direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturen zurechtkommen, während sie klare, Echtzeit-Bestellinformationen liefern. Gleichzeitig untergräbt die mobile Bestellung den Einfluss traditioneller Menütafeln im Geschäft — Kunden entscheiden oft, was sie bestellen möchten, bevor sie ankommen. Das Ergebnis ist, dass viele digitale Menüinstallationen von reinen Umsatztreibern zu hybriden Systemen übergehen, die Bestellbestätigung, Wegfindung und gezielte Werbeaktionen übernehmen.

Ein paralleler Wandel ist im Inneren von Restaurants sichtbar, insbesondere in Asien. Betreiber in Singapur — angeführt von chinesischen Teeketten wie Mixue, Chagee und Heytea — führen kleinere digitale Tresen-Bildschirme ein, die neben dem Point of Sale positioniert sind. Diese augenhöhen Bildschirme richten sich an jüngere Verbraucher, die während des gesamten Kaufprozesses eine digitale Interaktion erwarten, und eignen sich gut für die Produktentdeckung und -beratung. Inzwischen konzentrieren sich große Decken-Displays zunehmend auf Markenbotschaften und Kampagnensichtbarkeit, was eine funktionale Trennung zwischen Inspiration und Transaktion schafft.

Auch die Hardware, die diesen Trend vorantreibt, verändert sich. Hersteller entfernen sich von umfunktionierten kommerziellen Monitoren und führen professionelle Stretch-Format-Displays und zweckgebaute Tresen-Bildschirme ein, die für enge Gastronomieumgebungen entwickelt wurden. Diese Formfaktoren ermöglichen es Betreibern, digitale Beschilderung nahtlos in kompakte Servicebereiche zu integrieren, in die Standardbildschirme nicht passen würden. Obwohl sie in Europa und Nordamerika noch unüblich sind, werden solche Konfigurationen in Südostasien zu einem Standardmerkmal von Neubauten und Renovierungen.

Die chinesischen Teeriesen beschleunigen das Tempo der Einführung. Mixue, die weltweit größte Gastronomiekette nach Filialzahl mit über 60.000 Standorten, und Konkurrenten wie Guming und Nayuki sind digital-native Marken, die auf Selbstbestell-Apps und ausgefeilte Menütafelkonzepte angewiesen sind. Während sie nach Südostasien, Australien und Nordamerika expandieren, bringen sie Erwartungen an mehrschichtige Multi-Screen-Erlebnisse mit — Tresen-Displays, Stretch-Panels und Drive-Thru-Bestätigungsbildschirme — die zu beeinflussen beginnen, wie etablierte globale QSR-Ketten ihre eigenen digitalen Fahrpläne angehen.

Der rote Faden ist, dass digitale Menütafeln nicht mehr ein einzelnes Display über der Kasse sind. Sie werden zu einem verteilten Netzwerk spezialisierter Bildschirme — Außenbestätigungsgehäuse für den Drive-Thru, Tresen-Panels für die Bestellberatung und große Decken-Displays für das Marken-Storytelling — jedes abgestimmt auf einen bestimmten Moment in einer zunehmend fragmentierten Customer Journey.

Nach Materialien von Digital Signage Today, invidis und anderen Branchenquellen